Für Menschen, die andere begleiten · 12 Wochen online
M O V E
Menschen mit KörperSinn bewegen

Was wäre, wenn Veränderung leichter geht, als du denkst?

Mehr Beweglichkeit im Leben. Mehr Leichtigkeit in der Begleitung.

Alles beginnt bei dir, wirkt in deine Begleitung und lässt sich direkt anwenden: wie dein Nervensystem neue Antworten findet, wie Sprache bewegt und wie Kreativität gestaltet.

30.01. bis 24.04.2027 · online via Zoom · 7 Live-Termine · 3 Praxis-Abende · Zertifikat

Frühbucherpreis 1.040 € bis 31.12.2026

Kennst du das?

Kennst du solche Momente, bei dir selbst und in deiner Begleitung?

Du begleitest Menschen, die etwas in ihrem Leben verändern möchten. Ihr habt viel gesprochen, Zusammenhänge erkannt und verstanden, warum bestimmte Gewohnheiten entstanden sind. Trotzdem verändert sich im Alltag oft erstaunlich wenig.

Du bemerkst, wie jemand den Atem anhält, die Schultern hochzieht oder immer wieder in dieselbe Haltung zurückfällt. Du spürst: Gerade zeigt sich etwas Wichtiges im Körper.

Doch was machst du in diesem Moment? Wie beziehst du Körper und Nervensystem sicher und ganz selbstverständlich ein, ohne gleich etwas zu interpretieren?

Oder du arbeitest längst mit dem Körper, mit Bewegung, Atem oder Berührung.

Und spürst, dass da noch mehr ist: neue Perspektiven, feinere Unterschiede und eine tiefere Ebene, auf der Veränderung bleibt?

Auch du selbst bist immer Teil des Geschehens.

Wie gelingt es dir, mit dir selbst verbunden zu bleiben, wenn ein Gespräch schwierig wird oder eine Gruppe unruhig ist? Und wie kannst du Menschen mit Freude und Leichtigkeit begleiten, ohne am Ende eines Tages völlig erschöpft zu sein?

Vielleicht fehlt dir nicht noch eine Methode. Vielleicht fehlt ein Weg, den du erst an dir selbst erlebst und dann sicher in deine Begleitung mitnimmst.

Wo stehst du gerade?

Finde deine Tür in MOVE

Menschen begleiten heißt in jedem Beruf etwas anderes. Klicke auf die Kachel, die deinem Alltag am nächsten kommt. Dann zeigen wir dir, was MOVE für dich bereithält.

Coaching & Beratung

Du begleitest im Gespräch

„Vielleicht fehlt deiner Klientin nicht noch eine Erkenntnis. Vielleicht fehlt ihr ein Unterschied, den sie spüren kann.“

Du hast eine gute Frage gestellt. Deine Klientin nickt, sie hat verstanden, woher ihr Muster kommt. Und in der nächsten Sitzung erzählt sie dieselbe Geschichte.

Du siehst, wie sie die Schultern hochzieht, wenn es um ihren Chef geht. Du würdest es gern aufgreifen, aber wie, ohne zu deuten?

Und am Abend, nach fünf Sitzungen, sitzt du selbst noch im Kopf fest.

Was du bei uns Besonderes lernst

  • Wie du den Körper ins Coaching holst, ohne aufzustehen: kleine Bewegungen im Sitzen, mitten im Gespräch, auch über Zoom.
  • Wie du aufgreifst, was du wahrnimmst, ohne zu deuten: mit einer beschreibenden, fragenden Sprache, die Menschen bei sich lässt.
  • Wie du mit einem Bild oder einem Titel für ein Lebenskapitel eine Geschichte in Bewegung bringst, die schon hundertmal erzählt wurde.
  • Wie du mit wissenschaftlichen Hintergründen zu Nervensystem und Lernen erklärst, warum der Körper ins Coaching gehört, gerade für Klient:innen, die zuerst verstehen möchten.

„Ich starte meine Coachings jetzt immer erst mit einem Bodycentering, und es tut meinen Mamas so gut.“

Beate Weirather, Mentorin für Mütter und Frauen
Dein Einstieg Offener Abend am Dienstag, 12. Januar: „Von der Angstspirale in die Kreativitätsspirale“ →
Therapie & Gesundheit

Du behandelst oder therapierst

„Vielleicht brauchen deine Patient:innen nicht noch eine Übung. Vielleicht brauchen sie eine, die sie selbst entdecken.“

Du erklärst die Übung genau. Sie nicken, sie machen sie ordentlich nach. Und beim nächsten Termin hörst du: „Ich bin nicht dazu gekommen.“

Du merkst, wie jemand sich anstrengt, alles richtig zu machen, und dabei fester wird statt freier.

Und dein eigener Rücken erzählt dir am Freitag, wie die Woche war.

Was du bei uns Besonderes lernst

  • Wie du Übungen so anleitest, dass Menschen spüren statt leisten: langsamer, kleiner, mit Pausen und mit Neugier.
  • Wie du beschreibst, statt vorzumachen, damit Menschen ihre eigene Bewegung finden.
  • Wie deine Stimme beruhigt und einen Menschen ins eigene Erleben begleitet.
  • Welche wissenschaftlichen Hintergründe zu Nervensystem und somatischem Lernen dahinterstehen, damit du fachlich fundiert erklären kannst, warum es wirkt.

„Meine Übungen werden sehr geschätzt, weil nicht die Kondition im Vordergrund steht, sondern das Spüren.“

Susanne, Physiotherapeutin
Dein Einstieg Offener Abend am 19. Januar „Sprache ist Bewegung“ oder, wenn du vor allem im Gespräch arbeitest, am 12. Januar →

MOVE ist keine Therapieausbildung und ersetzt keine Behandlung. Es ergänzt deine Arbeit.

Bewegung & Körperarbeit

Du arbeitest mit Bewegung

„Dieselbe Übung, halb so groß und doppelt so langsam, ist eine andere Übung. In MOVE erfährst du, warum.“

Du machst die Bewegung vor, und zwanzig Menschen machen sie nach. Aber spüren sie auch, was sie tun?

Mitten in der Stunde hat eine Teilnehmende Tränen in den Augen. Du lächelst ihr zu und machst weiter, weil du nicht weißt, was jetzt hilfreich wäre.

Und deine eigene Praxis? Die findet meistens zwischen zwei Kursen statt.

Was du bei uns Besonderes lernst

  • Wie du Bewegung beschreibst, statt sie vorzumachen, und Menschen so zu ihrer eigenen Bewegung führst.
  • Warum langsam, klein und mit Pausen wirkt: mit den wissenschaftlichen Hintergründen zu Nervensystem und somatischem Lernen, die du auch deinen Teilnehmenden erklären kannst.
  • Wie du emotionale Momente in der Stunde hältst und mit Malen oder Schreiben verankerst.

„Das Centering ist inzwischen Bestandteil fast aller meiner Kurse. Und ich bin immer wieder begeistert von der ordnenden Wirkung des reinen Anleitens.“

Marion, Sporttherapeutin
Dein Einstieg Offener Abend am Dienstag, 19. Januar: „Sprache ist Bewegung“ →
Gruppen begleiten

Du begleitest Gruppen

„Was wäre, wenn deine Gruppe erst bei sich ankommt und dann miteinander?“

Du hast einen tollen Workshop geplant. Und nach der Mittagspause sitzen zwölf Menschen vor dir, die mit dem Kopf schon im nächsten Termin sind.

Du würdest gern etwas mit dem Körper machen, aber du siehst schon die hochgezogenen Augenbrauen.

Am Ende gibt es gute Ergebnisse auf dem Flipchart. Und drei Wochen später ist alles wie vorher.

Was du bei uns Besonderes lernst

  • Wie du Menschen ohne Körpererfahrung in zwei Minuten im Sitzen bei sich ankommen lässt, ohne dass es peinlich wird.
  • Wie du mit Stimme, Tempo und Pausen eine unruhige Gruppe sammelst.
  • Wie du Erlebtes in Worte und Bilder bringen lässt, damit es im Alltag weiterwirkt.
  • Wie du auch skeptische Gruppen mit nachvollziehbaren wissenschaftlichen Hintergründen abholst, bevor sie selbst erleben.

„Im Sprachunterricht bin ich deutlich weniger vorbereitet, und es funktioniert dennoch leichter und spielerischer, weil ich auf die Gruppe und unsere Kreativität vertraue.“

Silke, Sprachlehrerin
Dein Einstieg Offener Abend am Dienstag, 19. Januar: „Sprache ist Bewegung“ →

Du findest dich nirgends ganz wieder? MOVE ist für alle, die Menschen begleiten, und für alle, die sich auf diesen Weg machen möchten.

Was sich für dich verändert

Du bekommst keinen neuen Stoff. Du bekommst eine Erfahrung.

Eine Erfahrung, die dein Wissen neu sortiert. Viele Menschen, die begleiten, arbeiten an sich und mit anderen im selben Modus: mehr erklären, mehr korrigieren, mehr vorbereiten, mehr können. KörperSinn zeigt einen anderen Modus, zuerst im eigenen Körper.

Für dich selbst

Du musst die Lösung kennen. Du gestaltest Bedingungen, in denen Menschen selbst finden. Das nimmt Druck aus jeder Begegnung.
Noch ein Tool im Koffer. Eine Haltung, die alle deine Tools verändert: langsamer, kleiner, mit Pausen, mit Neugier.
Du trägst den Raum mit Kraft. Deine eigene Ruhe sammelt die Menschen, die du begleitest.
Du ahnst, dass es wirkt. Du kannst erklären, warum es wirkt: mit wissenschaftlichen Hintergründen zu Nervensystem und somatischem Lernen.
Erschöpfung als Frage der Selbstfürsorge. Erschöpfung als Lernmodus, den du wechseln kannst.

Für die Menschen, die du begleitest

Erklären und korrigieren. Beschreiben und einladen. Lernen geschieht durch das Erkennen von Unterschieden.
Wenn Reden nicht weiterhilft, kommt die nächste Frage. Eine Pause, eine kleine Bewegung im Sitzen oder ein gemaltes Bild öffnen einen neuen Weg.
Übungen zum Nachmachen. Erfahrungen, die bleiben, weil sie selbst entdeckt wurden.
Gute Vorsätze für den Alltag. Worte und Bilder, die das Gespürte greifbar machen, damit es im Alltag weiterwirkt.
Erst spüren

Eine kleine Einladung zum körpersinnlichen Erleben

Wie bleiben wir mit uns verbunden, auch wenn es um uns herum turbulent wird?

In diesem kurzen Video lädt Katinka dich zu einer kleinen Embodiment-Erfahrung zum Mitmachen ein. Mit dabei: dein Bauch, deine Zunge, eine schöne Erinnerung und ein kleines Glühwürmchen.

Wie fühlst du dich danach? Welche kleinen Unterschiede nimmst du wahr?

Solche Erfahrungen kannst du auch in deine Begleitung mitnehmen. Bei MOVE erforschen wir, wie daraus neue Möglichkeiten für unser Denken, Fühlen und Handeln entstehen.

Mit dem Klick wird das Video von YouTube geladen.

Drei Säulen. Ein Weg.

Was wäre, wenn viel mehr Möglichkeiten in dir stecken, als du bisher kennst?

Zwölf Wochen lang erforschst du drei Zugänge der KörperSinn-Methode. Jeder beginnt bei dir, wirkt in deine Begleitung und lässt sich direkt anwenden.

I.

Nervensystem verändert

Wie dein Körper durch Bewegung und feine Unterschiede neue Antworten findet.

Lernen geschieht durch das Erkennen von Unterschieden.

Für dich selbst

  • Du bemerkst dich früher. Du spürst, wann du den Atem anhältst, dich anspannst oder in ein altes Muster rutschst, und findest leichter zu dir zurück.
  • Du bewegst, denkst und fühlst differenzierter. Wenn du feine Unterschiede in einer Bewegung erkennst, wirst du beweglicher, und zugleich werden dein Denken und Fühlen vielfältiger.
  • Du begleitest mit weniger Kraft. Wer im eigenen Körper zu Hause ist, bleibt auch in turbulenten Momenten verbunden und geht am Abend nicht erschöpft nach Hause.
  • Du weißt, wovon du sprichst. Du hast am eigenen Körper erlebt, wie Veränderung entsteht.

Für die Menschen, die du begleitest

  • Ein zweiter Zugang, wenn Verstehen nicht reicht. Wo Gespräche an Grenzen kommen, öffnet Bewegung einen neuen Weg.
  • Kleine Unterschiede machen Mut. Veränderung wird spürbar, statt nur gewollt zu sein.
  • Selbst Entdecktes bleibt. Menschen finden ihre eigenen Antworten, statt einem Vorbild zu folgen, und können sie im Alltag wiederfinden.
  • Ein leichter Einstieg. Auch Menschen ohne Körpererfahrung können mitmachen, mit kleinen Bewegungen im Sitzen, mitten im Gespräch oder Workshop.
Mehr über diese Säule

Unsere Gewohnheiten leben im Körper: in der Art, wie wir atmen, uns halten und auf Herausforderungen antworten. Oft fühlen sie sich so normal an, dass wir sie gar nicht bemerken.

Dein Nervensystem lernt nicht durch Erklärungen, sondern durch Erfahrung. Wenn du dich langsam und aufmerksam bewegst, nimmst du feine Unterschiede wahr. Daraus entstehen neue Verbindungen und echte Wahlmöglichkeiten.

Du erforschst, wie Bewegung, Fühlen und Denken zusammenwirken. Wie aus einem Moment der Irritation Selbsterkenntnis werden kann. Und wie du mit Neugier statt Leistung neue Wege entdeckst, im Körper und im Leben.

Dabei arbeiten wir mit den Elementen, die sich für uns als die wesentlichsten gezeigt haben: Selbstwahrnehmung, Lernen lernen, das Verstehen von Bewegungsfunktionen, Differenzierung, Komplexität als Strategie und das Erkennen und Verändern von Mustern.

Wenn du verstehst, wie Bewegung grundsätzlich funktioniert, findest du eigene Wege zu mehr Freiheit, Flexibilität und Beweglichkeit in deinem Körper. Zugleich können dadurch biologische Funktionen wieder zugänglich werden, die dir Standhaftigkeit, Stärke, Liebe und Integriertheit im Leben ermöglichen.

So lernst du, die Intelligenz deines Körpers und deines Nervensystems zu erkennen und zu nutzen, für ein ausgeglicheneres und verbundeneres Leben.

II.

Sprache bewegt

Wie Formulierung, Tonfall, Klang und Intention Menschen in ihr eigenes Erleben begleiten.

Sprache ist Bewegung, die hörbar wird.

Für dich selbst

  • Du kennst deinen eigenen Klang. So bleibst du auch in schwierigen Gesprächen bei dir.
  • Du hörst, wie du sprichst. Du bemerkst, wo deine Sprache unbemerkt drängt oder lenkt, und findest zu einer Stimme, die wach, warm und freilassend ist.
  • Deine Gelassenheit spricht mit. Wer entspannt spricht, ermüdet weniger, und die eigene Ruhe überträgt sich auf die Menschen, die zuhören.

Für die Menschen, die du begleitest

  • Das Wie wirkt mit. Ob ein Mensch sich öffnet, sich sammelt oder eng wird, hängt oft mehr am Wie als am Was.
  • Fragen lassen Menschen bei sich. Wer beschreibt statt vormacht, lädt zum eigenen Spüren ein statt zum Nachahmen. So finden Menschen ihre eigenen Antworten.
  • Worte machen das Gespürte greifbar. Erst wenn eine Erfahrung einen Namen bekommt, kann sie im Alltag wiederkommen.
  • Es trägt auch online. Weil Sprache das Hauptwerkzeug ist, wirkt die Begleitung auch über Zoom.
Mehr über diese Säule

Sprache ist mehr als das, was du sagst. Sie lebt im Wie: in deiner Formulierung, in Tonfall und Rhythmus, in Pausen, im Klang deiner Stimme und in der Intention, mit der du sprichst.

Wer dir zuhört, hört mit dem ganzen Körper. Der Atem stimmt sich auf deinen Sprechrhythmus ein, die Aufmerksamkeit ordnet sich neu. Deine Stimme wirkt, noch bevor ein Gedanke ganz verstanden ist.

Du erforschst, wie du Erfahrung beschreibst, statt sie vorzumachen. Wie eine fragende, einladende Sprache feine Unterschiede spürbar macht. Und wie deine Stimme wach und warm klingen kann, ohne zu drängen oder etwas einzufordern.

Das bewusste Erkennen, wie wichtig Stimme und Sprache für deinen Alltag, deinen Beruf und deine eigene Art sind, Wirklichkeit zu gestalten, verändert, wie du das Leben beschreibst. Und es unterstützt dich darin, auch anderen Menschen neue Beschreibungen für ihr Leben zu ermöglichen.

III.

Kreativität gestaltet

Wie Malen, Schreiben und Bewegen deine innere Geschichte in Bewegung bringen.

Kreativität ist die Kunst, dem Leben immer wieder neu zu begegnen.

Für dich selbst

  • Raus aus der Gedankenschleife. Gestalten holt dich aus dem Grübeln in das, was gerade jetzt entsteht.
  • Ein neuer Blick auf deine Geschichte. Wenn du Kapitel deines Lebens malst oder ihnen einen Titel gibst, gewinnst du Abstand und findest Vergessenes wieder.
  • Beweglich zwischen innen und außen. Du übst, zwischen deiner inneren Welt und dem gegenwärtigen Erleben zu wechseln, und begegnest Neuem offener.

Für die Menschen, die du begleitest

  • Wenn Reden im Kreis führt. Menschen, die schon alles durchdacht haben, machen über Bild, Wort oder Bewegung eine neue Erfahrung.
  • Alte Selbstbilder werden weicher. „Ich kann das nicht“ trifft auf ein Erlebnis, das etwas anderes zeigt.
  • Den Bildern folgen statt sie zu deuten. Du lernst, die Bilder und Metaphern eines Menschen ernst zu nehmen und ihn zum Weiterforschen einzuladen.
  • Leichtigkeit in der Begleitung. Spielerisches Gestalten bringt Freude in Einzelbegleitung und Gruppen.
Mehr über diese Säule

Jeder Mensch trägt eine innere Geschichte in sich: darüber, wer er ist, was er kann und was nicht. „Ich bin unbeweglich.“ „Ich war schon immer so.“ Diese Geschichte prägt, was wir uns zutrauen, und manchmal kreisen wir darin immer wieder um dieselben Gedanken und Sorgen.

Beim Malen, Schreiben, Bewegen und Tanzen geschieht etwas anderes. Deine Aufmerksamkeit wandert zwischen inneren Bildern, dem, was du im Körper spürst, und dem, was auf dem Papier oder im Raum entsteht. Du folgst deinen eigenen Impulsen und machst neue Erfahrungen, statt nur über alte nachzudenken.

Dafür musst du nicht malen können. Wie bei einem Kind, das kritzelt und sagt „Das ist ein Drache“, geht es um ehrlichen Ausdruck, nicht um schön oder richtig. Oft zeigt sich dabei: Deine bisherige Geschichte beschreibt nur einen Teil deiner Möglichkeiten.

Das Paradoxe und vielleicht Wichtigste: Du musst keine Regeln und keine Kapitel im Kopf haben. Durch eine spielerische und neugierige Haltung findest du in einen Zustand des Nichtwissens hinein, der auf Beobachtung, Selbstwahrnehmung und dem Erfahren deines Körpers und deiner Bewegung beruht.

Aus diesem Ort heraus kannst du dein Leben gestalten und anderen Menschen begegnen. Und so können immer wieder neue Stunden, neue Prozesse und neue Methoden entstehen.

Warum das wirkt

Warum Verstehen allein so selten reicht

Unsere Gewohnheiten leben auch in unserem Körper: in der Art, wie wir atmen, wie wir uns halten, wie wir uns bewegen und auf Herausforderungen reagieren. Selbst wenn wir längst verstanden haben, was wir verändern möchten, antwortet unser Körper häufig noch auf vertraute Weise.

Was wäre, wenn wir neue Antworten auch durch Bewegung finden können?

Wenn wir beginnen, feine Unterschiede wahrzunehmen, mit Bewegungen zu spielen und neue Möglichkeiten auszuprobieren, können auch unsere gewohnten Reaktionen beweglicher werden. So wird Veränderung zu etwas, das wir selbst erfahren und Schritt für Schritt in unserem Leben verankern können.

Wissenschaftliche Hintergründe

Erleben und Verstehen gehören zusammen

Wir stellen dir ergänzend ausgewählte Literatur, wissenschaftliche Grundlagen und weiterführende Anregungen zur Verfügung.

So kannst du deine eigenen Körpererfahrungen auch aus neurowissenschaftlicher Perspektive betrachten und ein tieferes Verständnis für somatisches Lernen, das Nervensystem und Veränderungsprozesse entwickeln.

Dieses Wissen hilft dir auch in deiner Begleitung: Gerade Menschen, die zunächst über das Verstehen Zugang finden, kannst du mit nachvollziehbaren Erklärungen abholen, neugierig machen und sie anschließend einladen, ihre ganz eigenen Erfahrungen zu sammeln.

Weiterlesen: Wir sind alle Genies im Lernen

Das Leben ist Veränderung. Immer wieder begegnen uns Situationen, auf die wir keine fertige Antwort haben. Ein Konflikt mit einem lieben Menschen, eine unerwartete Nachricht, eine neue Aufgabe oder eine Entscheidung, die uns herausfordert.

Das Spannende ist: Wir Menschen besitzen eine wunderbare Fähigkeit, die uns dabei helfen kann, immer wieder neue Wege zu finden.

Schau dir einmal an, wie ein Baby die Welt entdeckt. Es rollt, krabbelt, dreht sich, richtet sich auf, berührt alles Mögliche und steckt vieles erst einmal in den Mund. Mit einer unglaublichen Neugier erforscht es, wie es sich bewegen, sein Gleichgewicht finden und die Welt um sich herum begreifen kann.

Niemand muss einem Baby erklären, wie es lernen soll. Es probiert aus, verändert seine Bewegungen, entdeckt Unterschiede und findet immer wieder neue Möglichkeiten. Mit Freude, Ausdauer und einer erstaunlichen Kreativität.

Diese wunderbare Fähigkeit lebt auch heute noch in dir!

Was geschieht zum Beispiel, wenn du in einem schwierigen Gespräch bemerkst, dass du den Atem anhältst oder deinen Bauch anspannst? Wie verändert sich dein Gefühl, wenn du deine Füße auf dem Boden wahrnimmst, deinen Kiefer etwas lockerst oder eine andere Sitzhaltung ausprobierst?

Genau das ist kreatives, verkörpertes Lernen. Du beginnst, deine Gewohnheiten nicht nur zu verstehen, sondern sie in deinem Körper wahrzunehmen. Du experimentierst mit kleinen Veränderungen, entdeckst Unterschiede und findest neue Möglichkeiten, dich zu bewegen, zu fühlen, zu denken und zu handeln.

Was bedeutet das für die Menschen, die du begleitest? Stell dir vor, ein Mensch erzählt dir zum wiederholten Mal von einer Situation, in der er sich hilflos fühlt. Ihr habt schon viel darüber gesprochen und verstanden. Wie wäre es nun, ihn einzuladen, mit seiner eigenen Körperwahrnehmung zu forschen? Wie sitzt er gerade? Wie atmet er? Was geschieht, wenn er eine kleine Bewegung verändert oder eine andere Möglichkeit ausprobiert?

Aus dem Verstehen wird eine eigene, körperlich erlebte Erfahrung, aus der neue Handlungsmöglichkeiten entstehen können.

Dein Weg durch MOVE · 30. Januar bis 24. April 2027

12 Wochen. Drei Säulen. Ein gemeinsamer Lernweg.

Unsere Reise beginnt bei deinem Körper, deiner Bewegung und deiner Selbstwahrnehmung. Von dort aus erforschen wir die Welt unserer Stimme und Sprache, und schließlich begegnen wir unserer schöpferischen Kraft. Das KörperSinn-Centering begleitet dich durch alle zwölf Wochen. Dies ist eine Einladung, dich zu bewegen, zu erforschen und zu kreieren.

Säule I

Nervensystem verändert

Sa 30.01. 9 bis 13 Uhr

Wie lernt mein Körper?

Die Qualitäten des somatischen Lernens: Leichtigkeit, Langsamkeit, feine Unterschiede, spielerische Variationen und wohltuende Pausen.

Mehr

Wir entdecken die Qualitäten des somatischen Lernens: Leichtigkeit, Langsamkeit, feine Unterschiede, spielerische Variationen und wohltuende Pausen. Du erfährst, wie viel dein Körper durch neugieriges Bewegen und aufmerksames Spüren lernen kann.

Fr 05.02. 18 bis 21 Uhr

Wie nehme ich mich selbst wahr?

Die Bewegung unserer Aufmerksamkeit nach innen und nach außen, mit dem KörperSinn-Centering.

Mehr

Wir erforschen die Bewegung unserer Aufmerksamkeit: nach innen in deinen Körper und nach außen in die Welt. Mit dem KörperSinn-Centering entdeckst du einen wunderbaren Weg, dich selbst bewusster wahrzunehmen, deine Mitte zu spüren und mit deiner Umgebung in Verbindung zu bleiben.

Fr 19.02. 18 bis 21 Uhr

Wie geht es auch anders?

Beugen, Strecken, Drehen und Aufrichten: deine Gewohnheiten entdecken und mit neuen Möglichkeiten spielen.

Mehr

Beugen, Strecken, Drehen und Aufrichten. Du erforschst die grundlegenden Bewegungen deines Körpers, entdeckst deine Gewohnheiten und spielst mit neuen Möglichkeiten. Dabei kannst du erleben, wie eng Bewegung, Fühlen und Denken miteinander verbunden sind.

Di 23.02. 18 bis 20:30 Uhr

Praxis-Abend live in der laufenden Ausbildungsgruppe: vertiefen und üben

Säule II

Sprache bewegt

Fr 05.03. 18 bis 21 Uhr

Wie wirkt meine Stimme?

Klang, Tonfall, Rhythmus und Pausen: Wie deine Stimme wirkt, noch bevor ein Gedanke ganz verstanden ist.

Mehr

Wie klingt deine Stimme? Wie bewegen sich dein Atem, dein Brustkorb und dein Körper, während du sprichst? Wir erforschen Klang, Tonfall, Rhythmus, Pausen und die Kunst des Zuhörens.

Du erlebst, dass die Menschen, die dir zuhören, mit dem ganzen Körper hören: Ihr Atem stimmt sich auf deinen Sprechrhythmus ein, ihre Aufmerksamkeit ordnet sich neu. Und du entdeckst, wie deine Stimme wach und warm klingen kann, ohne zu drängen oder etwas einzufordern.

Di 09.03. 18 bis 20:30 Uhr

Praxis-Abend live in der laufenden Ausbildungsgruppe: gemeinsam ausprobieren und anleiten

Fr 19.03. 18 bis 21 Uhr

Wie kann Sprache zum Entdecken einladen?

Beschreiben statt vormachen: mit einer fragenden, einladenden Sprache Bewegung begleiten und selbst ein Centering anleiten.

Mehr

Wir widmen uns der fragenden Haltung und der Kunst, Bewegung mit Worten zu begleiten. Du übst, Erfahrung zu beschreiben, statt sie vorzumachen, und erlebst, wie Formulierung und Intention feine Unterschiede spürbar machen.

Du experimentierst mit offenen Fragen und lebendigen Bildern und sammelst eigene Erfahrungen darin, ein Centering anzuleiten, auch online. Und du entdeckst, wie Worte das Gespürte greifbar machen, damit es im Alltag wiederkommen kann.

Säule III

Kreativität gestaltet

Fr 09.04. 18 bis 21 Uhr

Was erzählt mein Körper, wenn ich kreativ werde?

Inspiriert vom Life/Art Process nach Anna und Daria Halprin: malen, bewegen, schreiben und dich überraschen lassen.

Mehr

Inspiriert vom Life/Art Process nach Anna und Daria Halprin entdecken wir, wie unsere Lebenserfahrungen zu Bewegung, Bildern und Worten werden können. Du malst, bewegst, schreibst und lässt dich von deiner eigenen Kreativität überraschen. Welche neuen Perspektiven zeigen sich, wenn du deinen Erfahrungen eine Form gibst?

Di 13.04. 18 bis 20:30 Uhr

Praxis-Abend live in der laufenden Ausbildungsgruppe: vertiefen und üben

Sa 24.04. 9 bis 13 Uhr · Abschluss

Was möchte ich in mein Leben mitnehmen?

Alles ist verbunden: Wir verweben unsere Erfahrungen, lassen sie nachklingen und feiern gemeinsam.

Mehr

Wir verweben unsere Erfahrungen mit Bewegung, Stimme, Sprache und künstlerischem Ausdruck. Was hast du über dich selbst und deine schöpferische Lernfähigkeit entdeckt? Welche Möglichkeiten möchtest du in deinem Leben und in deiner Arbeit weiter entfalten? Wir geben unseren Erfahrungen Raum zum Nachklingen, Teilen und gemeinsamen Feiern.

Was dich zwischen den Terminen begleitet

Embodiment-Training als Audiokurs

Zwei- bis dreimal pro Woche lädt dich der Audiokurs zu einer Bewegungsstunde ein. Jede Einheit dauert etwa 30 bis 60 Minuten. So bleibst du zwischen unseren Treffen im eigenen Rhythmus dran.

Dein KörperSinn-Bewegungstagebuch

In einer liebevoll gestalteten Vorlage sammelst du in Worten und Bildern, was du entdeckst. So entsteht nach und nach eine ganz persönliche Sammlung deines Lernwegs.

Drei Praxis-Abende in der laufenden Ausbildung

Als freiwillige Gelegenheit kannst du live bei unserer laufenden Ausbildungsgruppe dabei sein, ausprobieren und anleiten. Die Praxis-Abende werden nicht aufgezeichnet.

Aufzeichnungen und Gruppengröße

Alle MOVE-Termine werden aufgezeichnet. Es gibt keine Teilnehmerbegrenzung: Weil wir beschreiben statt vorzumachen, bist du in jeder Gruppengröße ganz bei dir.

Stimmen aus der Praxis

Wir lehren keine Methoden. Wir lehren Menschen, durch ihren Körper zu lernen.

Natürlich nimmst du aus diesen zwölf Wochen konkrete Centerings, Bewegungsexperimente und kreative Impulse mit. Doch das Entscheidende geht tiefer: Du lernst, feiner wahrzunehmen. Dich selbst. Den Menschen vor dir. Und das, was zwischen euch geschieht.

Wir wünschen uns nicht, dass du die KörperSinn-Methode in die Welt bringst. Wir wünschen uns, dass du etwas Eigenes in die Welt setzt. Eigene Wege, ganz individuelle Formen der Kreativität und der Begleitung. So wie wir es bei Menschen erleben, die mit Kindern arbeiten, autistische Jugendliche begleiten, Musik und Instrumente ganz neu vermitteln, Tanz unterrichten oder mit Pferden und Gärten arbeiten.

„Ich kann auf Bedürfnisse besser eingehen, ohne die Befürchtung zu haben, dass mir meine Struktur oder mein Konzept entgleitet.“

Weiterlesen

„In meinem Beruf habe ich das Gefühl, bei der Begleitung von Eltern und Kindern einen sicheren Raum gestalten zu können, in dem wertfrei gelernt werden kann. Ich biete schon jahrelang solche Räume an, doch ihre Qualität hat sich verändert. … Im ersten Jahr war ich damit beschäftigt, alles richtig zu machen. Erst im zweiten Jahr konnte ich beginnen, genauer zu spüren und wahrzunehmen, was ich bewirkte und bewegte. Es macht mir Freude, mit Bewegungsabläufen und Fragen zu experimentieren.“

Elsbeth, begleitet Eltern und Kinder

„Die Inhalte und Übungen sind eine hervorragende Bereicherung für meine Praxis in der Einzel- und Gruppenarbeit. Erlebtes Wissen lässt sich einfacher weitergeben.“

Weiterlesen

„Das Schöne an der Masterclass ist das Lernen auf unterschiedlichen Ebenen: Körper, Stimme, kreativer Ausdruck und Bewegung. Es ist ein Lernen aus Selbsterfahrung, und das macht sie so wertvoll. … Mein Aha-Moment war die Freude, spielerisch die Bewegungsmöglichkeiten des Körpers zu erkunden.“

Gabriele, Traumacoach

„Alleine das Verständnis, dass ich eben nicht alles mit meinem Kopf lösen und begreifen muss, hat so viel Entspannung in meinen Alltag gebracht.“

Astrid Fleck, Beraterin

„Ich kam, um zu lernen, anderen Gutes zu tun, und ging mit einem leuchtenden Herzen voller Güte und Verständnis für mich selbst.“

Christine Hach

„Die Arbeit ist so einfach gestaltet, ohne zu viel Blabla und Chichi. Auf eine Art sachlich-nüchtern, die wohltuend ist, weil klar und doch mit ganz viel Herz und Wärme.“

Annette M.
150 ausgebildete Menschen
8 Lerngruppen
12.000+ YouTube-Abonnent:innen
Für wen ist MOVE?

Für Menschen, die andere begleiten und selbst in Bewegung bleiben möchten

Ein erfahrungsorientiertes Kurzprogramm für dich und deine Arbeit mit Menschen.

Du brauchst keine Vorerfahrung in Körperarbeit, Tanz, Stimme oder Kunst. Bring einfach deinen Körper mit und die Neugier, dich selbst und andere Menschen auf neue Weise kennenzulernen.

Und wann passt MOVE eher nicht?

Wenn du vor allem fertige Rezepte, schnelle Lösungen oder möglichst viele neue Techniken suchst, wirst du bei MOVE vielleicht nicht das finden, was du erwartest.

Denn hier geht es ums eigene Erleben, neugieriges Erforschen und die Freude am Lernen. MOVE ist ein Erfahrungs- und Lernraum, kein therapeutisches Behandlungsangebot.

MOVE ist für dich, wenn …
  • … du Menschen begleitest und dir wünschst, noch mehr aus deiner eigenen Wahrnehmung, Präsenz und Lebendigkeit heraus zu arbeiten.
  • … du schon viele Methoden kennst und neugierig bist, was möglich wird, wenn du weniger vorgibst und mehr Raum für eigene Entdeckungen lässt.
  • … du Menschen nicht nur durch Gespräche und Erklärungen erreichen möchtest, sondern sie stärker in ihre eigene Erfahrung einladen willst.
  • … du lernen möchtest, auch in herausfordernden Situationen mit dir selbst verbunden zu bleiben und mit mehr Leichtigkeit zu begleiten.
Verkörpert begleiten: Bewegung, Stimme, Kreativität Grundlagen der KörperSinn-Methode
Dein MOVE-Zertifikat

Eine Einladung, dranzubleiben und das Erlebte weiterzugeben

Drei Schritte begleiten dich durch die zwölf Wochen:

  1. Zwei- bis dreimal pro Woche nimmst du dir Zeit für eine Bewegungsstunde. In deinem Bewegungstagebuch sammelst du in Worten und Bildern, was du dabei entdeckst.
  2. Du lädst eine Person zu einem Centering von etwa zehn Minuten ein, leitest es an und nimmst es auf.
  3. In ein paar Sätzen hältst du fest, wie es dir beim Anleiten ergangen ist und was die Person erlebt hat.

Bis zum 11. April 2027 schickst du uns alles zusammen. Eine Mindestanwesenheit gibt es nicht.

Deine Investition
Frühbucherpreis · bis 31.12.2026
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Du sparst 200 €
Standardpreis
ab 1. Januar 2027
1.240 €
Ratenzahlung über Klarna möglich
Ja, ich bin dabei! →

Eine Rechnung für deinen Arbeitgeber ist ebenfalls möglich.

Noch unsicher? Erlebe uns erst an einem offenen Abend. →

In deiner MOVE-Fortbildung enthalten

Dein gemeinsamer Lernweg

  • Sieben Live-Termine über zwölf Wochen mit Katinka Sánchez und Anna Carina Heimer
  • Aufzeichnungen aller MOVE-Termine
  • KörperSinn-Centering als Begleiter durch das gesamte Programm
  • Raum für Austausch, Fragen und gemeinsame Erfahrungen
  • Wissenschaftliche Hintergründe und ausgewählte Literatur zu Nervensystem, somatischem Lernen und Veränderungsprozessen
  • MOVE-Zertifikat

Deine zusätzlichen MOVE-Boni

  • Embodiment-Training als Audiokurs (3 Monate, Wert 250 €): für deine regelmäßigen Bewegungserkundungen zwischen unseren Treffen
  • Dein persönliches KörperSinn-Bewegungstagebuch: eine liebevoll gestaltete Vorlage, in der du deine Entdeckungen und Erfahrungen aus den zwölf Wochen sammeln kannst
  • Drei Praxisabende unserer laufenden KörperSinn-Ausbildung (live, ohne Aufzeichnung, Wert 250 €): als freiwillige Gelegenheit, weitere Einblicke in unsere gemeinsame Arbeit und das Lernen in der Gruppe zu gewinnen
  • MOVE-Handbuch mit Theorie, Praxis und Spickzetteln für deine Begleitung, die du direkt anwenden kannst. Es wächst Woche für Woche mit dem Kurs.
  • 3 vertiefende Lehrvideos aus der Ausbildung
Noch unsicher? Erst erleben, dann entscheiden

Zwei offene MOVE-Abende

Online und kostenlos · jeweils 18 bis 20 Uhr · ohne Vorkenntnisse

12 Dienstag
Januar 2027

Von der Angstspirale in die Kreativitätsspirale

Was wäre, wenn Kreativität ein wunderbarer Weg ist, unserer Angst auf neue Weise zu begegnen?

Ob dich selbst Ängste beschäftigen oder du Menschen begleitest, die mit Ängsten leben: Wir erforschen, wie wir durch Neugier, Bewegung, Farben und Stimme neue Wege im Umgang mit Angst entdecken können.

Du gibst deinen Empfindungen einen Ausdruck, spielst mit neuen Möglichkeiten und erlebst, wie sich deine Wahrnehmung und dein innerer Zustand verändern können.

Besonders passend, wenn du im Gespräch begleitest: im Coaching, in der Beratung oder Psychotherapie.

19 Dienstag
Januar 2027

Sprache ist Bewegung

Wie begleiten Worte Menschen in ihr eigenes Erleben? Und wie viel kann sich verändern, wenn du beginnst, mit deiner Stimme und deinen Worten zu spielen?

Mit Klang, Tönen, fantasievollen Sprachbildern und spielerischen Experimenten erforschen wir, wie Stimme, Sprache, Atem und Bewegung miteinander verbunden sind. Und du erlebst, wie viel am Wie liegt: an Tonfall, Rhythmus, Pausen und der Intention, mit der du sprichst.

Du erfährst am eigenen Körper, wie Worte etwas in Bewegung bringen, und entdeckst, wie du mit deiner Stimme und einer fragenden Haltung Erfahrungsräume für andere Menschen eröffnest.

Besonders passend, wenn du mit Bewegung arbeitest, behandelst oder Gruppen begleitest.

Wer wir sind

Katinka Sánchez und Anna Carina Heimer

Katinka Sánchez und Anna Carina Heimer

Anna Carina Heimer

Facilitatorin, Embodiment-Coach und Mitgründerin der KörperSinn-Methode

Viele Jahre arbeitete Anna Carina im Controlling und Projektmanagement. Sie trug viel Verantwortung und funktionierte, bis ihr Rücken so deutlich Nein sagte, dass nichts mehr ging. 2014 wurde sie eine der ersten Teilnehmerinnen von Katinkas Ausbildung. Durch Feldenkrais und bewusste Bewegung wurde sie schmerzfrei und fand zurück zum Tanzen. Ihr Körper wurde zu ihrem wichtigsten Lehrmeister.

2016 machte sie sich selbstständig. Heute verbindet sie dieses Erfahrungswissen mit Facilitation und The Circle Way, Biografiearbeit, Reittherapie und Life Trust Coaching. Sie gestaltet Lernräume für Einzelne und Gruppen, in denen Bewegung, Begegnung und Gespräch zusammenkommen. Auch ihr Weg durch ME/CFS hat ihr gezeigt: Der Körper ist nicht das Problem, er ist der Zugang.

Katinka Sánchez

Künstlerin, Tänzerin, Feldenkrais-Lehrerin und Mitgründerin der KörperSinn-Methode

Katinka wurde 1966 in Madrid geboren und ist seit ihrer Kindheit in Bewegung. Mit 19 kam sie nach Deutschland und studierte Ethnologie, Soziologie und Psychologie mit dem Schwerpunkt Tanz- und Theateranthropologie. Sie tanzte Flamenco, Jazz Dance und Modern Dance, unterrichtete über zwanzig Jahre Salsa und forschte in Peru, Kuba, Miami und New York zu afrokaribischer Musik und Tanz.

In den USA wurde sie Feldenkrais-Lehrerin. Sie bildete sich in Biografiearbeit und im Life/Art Process nach Anna Halprin weiter und unterrichtete an Universitäten, Kunsthochschulen und in therapeutischen Zusammenhängen. Aus über dreißig Jahren Erfahrung mit somatischem Lernen ist seit 2014 die KörperSinn-Methode entstanden, die sie gemeinsam mit Anna Carina weiterentwickelt. Ihr Herzensanliegen: Kreativität als Schlüssel zum Glück.

Gemeinsam haben wir bis heute rund 150 Menschen in der KörperSinn-Methode ausgebildet.

„Ich benutze gern das Bild aus Harry Potter, in dem Harry das Gleis 9¾ finden muss, ein Gleis, das zunächst einfach wie eine Mauer erscheint. Etwas im Menschen muss sich verändern, damit er den Mut findet, nicht mehr nur an das scheinbar Feste zu glauben und durch diese Mauer hindurchzugehen. Jeder auf seine Weise, jeder auf seinem eigenen Weg.

Das wünschen wir euch: dass ihr euer Gleis 9¾ findet. In einem Verständnis, in dem der Mensch nicht nur Kopf ist, sondern auch Leib und Teil dieses Planeten.“

Katinka Sánchez
Gut zu wissen

Häufige Fragen zu MOVE

Ich habe schon so viele Fortbildungen gemacht. Warum noch eine?

Bei MOVE bekommst du keinen neuen Stoff, den du dir merken musst. Du bekommst eine Erfahrung, die dein Wissen neu sortiert.

Vieles, was du schon kannst, wird dadurch leichter: Du leitest die Übungen und Gespräche, die du schon kennst, langsamer, kleiner, mit Pausen und mit mehr Neugier an.

Brauche ich Vorerfahrung mit Körperarbeit?

Nein. Du brauchst keine Vorerfahrung in Körperarbeit, Tanz, Stimme oder Kunst. Bring deinen Körper mit, so wie er ist.

Viele unserer Erkundungen sind klein und gehen auch im Sitzen.

Wie viel Zeit brauche ich pro Woche?

Unsere sieben gemeinsamen MOVE-Termine verteilen sich über zwölf Wochen:

  • Samstag, 30. Januar
  • Freitag, 5. Februar
  • Freitag, 19. Februar
  • Freitag, 5. März
  • Freitag, 19. März
  • Freitag, 9. April
  • Samstag, 24. April

Zwischen unseren Treffen laden wir dich ein, mit dem Audio-Kurs Embodiment-Training weiterzuforschen. Zwei bis drei Bewegungseinheiten pro Woche sind eine schöne Möglichkeit, dranzubleiben. Jede Einheit dauert etwa 30 bis 60 Minuten.

Dazu kommt dein persönliches Bewegungstagebuch. Hier kannst du deine Erfahrungen und Entdeckungen festhalten und das, was du lernst, in deinem Alltag oder in der Begleitung anderer Menschen ausprobieren.

Als freiwilliges Extra kannst du außerdem an drei Praxisabenden unserer laufenden KörperSinn-Ausbildung teilnehmen.

Plane für dein eigenes Üben etwa 1 bis 3 Stunden pro Woche ein, zuzüglich deiner Notizen im Bewegungstagebuch und der jeweiligen Live-Termine.

Was geschieht, wenn ich einen Termin verpasse?

Alle sieben MOVE-Live-Termine werden aufgezeichnet. So kannst du einen Abend in deinem eigenen Tempo nachholen oder einzelne Erfahrungen später noch einmal vertiefen.

Wir freuen uns, wenn du uns anschließend kurz mitteilst, was du erlebt und für dich entdeckt hast. So bleiben wir auch über die Aufzeichnung miteinander im Austausch.

Die drei zusätzlichen Praxisabende unserer laufenden Ausbildung finden ausschließlich live statt und werden nicht aufgezeichnet.

Funktioniert das auch online?

Ja. Weil wir Bewegung beschreiben, statt sie vorzumachen, ist Sprache unser Hauptwerkzeug. Deshalb trägt die Arbeit gut über Zoom.

Und du erlebst dabei selbst, wie du das auch online an die Menschen weitergeben kannst, die du begleitest.

Ist das fachlich fundiert oder eher esoterisch?

Die KörperSinn-Methode wurzelt in der Feldenkrais-Methode und im somatischen Lernen und verbindet sie mit über dreißig Jahren Praxis.

Wir erklären, warum es wirkt: Dein Nervensystem lernt durch Erfahrung und feine Unterschiede. Nüchtern und mit Herz. Ergänzend bekommst du ausgewählte Literatur und wissenschaftliche Grundlagen.

Was ist anders als Feldenkrais oder Yoga?

KörperSinn wurzelt in Feldenkrais und verbindet es mit Stimme, Sprache und Kreativität. Und mit der Frage, wie du das in deine Begleitung bringst.

Du lernst keine neuen Übungen auswendig. Du lernst, wie du die Übungen, die du schon kennst, anders anleitest.

Klappt das auch mit Menschen, die mit Körperarbeit wenig zu tun haben?

Ja. Viele Einstiege dauern zwei bis zehn Minuten, gehen im Sitzen und fühlen sich auch für Skeptische normal an. Niemand muss sich auf den Boden legen.

Du erlebst sie bei MOVE zuerst selbst und weißt dann, wie sie sich anfühlen.

Was brauche ich für die Teilnahme?

Für unsere gemeinsamen Erkundungen brauchst du einen ruhigen Platz, an dem du dich bequem bewegen, sitzen und auch einmal auf den Boden legen kannst.

Für die kreativen Erfahrungen halten wir es gerne einfach: Papier, Stifte und Farben, mit denen du experimentieren kannst. Ein Malblock in DIN A2 oder DIN A3 eignet sich wunderbar.

Die genauen Materialien teilen wir dir rechtzeitig mit.

Was ist das KörperSinn-Bewegungstagebuch?

Du erhältst von uns eine liebevoll gestaltete Vorlage für dein persönliches Bewegungstagebuch.

Hier kannst du deine Entdeckungen, Fragen, kleinen Veränderungen und Erfahrungen aus den zwölf Wochen festhalten. So entsteht nach und nach eine ganz persönliche Sammlung deines Lernwegs.

Wie viele Menschen sind dabei?

Bei KörperSinn erleben wir immer wieder, wie lebendig und verbindend gemeinsames Lernen sein kann – auch in einer größeren Gruppe.

Jeder Mensch bringt seine eigenen Erfahrungen, Fragen und Entdeckungen mit. Wir gestalten unsere Treffen so, dass Raum für individuelle Wahrnehmung, gemeinsames Forschen und Austausch entsteht.

Dabei lernen wir miteinander und voneinander. Oft öffnet die Erfahrung eines anderen Menschen eine ganz neue Perspektive auf die eigene.

Daher gibt es keine maximale Teilnehmerzahl.

Ich bin nicht künstlerisch, und nun?

Kreativität ist für uns eine wunderbare Fähigkeit, die in jedem Menschen lebt.

Als Kinder haben wir voller Neugier gemalt, gespielt, uns bewegt und ausprobiert. An diese ursprüngliche Freude am Entdecken knüpfen wir bei MOVE wieder an.

Für uns sind auch Malen und Schreiben Bewegung. Was geschieht, wenn du einen Stift auf das Papier setzt und deiner Hand folgst? Wenn Farben, Formen oder Worte entstehen und du dich von deinem eigenen Ausdruck überraschen lässt?

So kannst du vertraute Vorstellungen über deine Kreativität verwandeln und neue Möglichkeiten entdecken, dich auszudrücken und dein Leben zu gestalten.

Was genau machen wir mit der Stimme? Muss ich singen?

Unsere Stimme ist Bewegung. Sie entsteht in unserem Körper, trägt unsere Gefühle und kann in der Begegnung mit anderen Menschen viel bewegen.

Bei MOVE erforschen wir spielerisch die Vielfalt unserer Stimme. Wir experimentieren mit Klang, Tönen, unterschiedlichen Tonhöhen, Sprachrhythmen, Worten und Pausen.

Wie verändert sich deine Stimme, wenn du deinen Atem wahrnimmst? Wie klingt sie, wenn du mit deiner Zunge, deinem Kiefer oder verschiedenen Gefühlsqualitäten spielst?

Du darfst neugierig sein und deine Stimme auf ganz persönliche Weise kennenlernen.

Dabei entdeckst du auch, wie du mit Stimme und Sprache Erfahrungsräume für andere Menschen eröffnen kannst.

Ist MOVE eine Therapie oder eine Therapieausbildung?

Nein. MOVE ist eine erfahrungsorientierte KörperSinn-Fortbildung.

Im Mittelpunkt stehen somatisches Lernen, Selbstwahrnehmung, Bewegung, Stimme, Sprache und kreativer Ausdruck.

Du erforschst deine eigenen Lernmöglichkeiten und entdeckst Wege, wie du diese Erfahrungen in die Begleitung anderer Menschen einbringen kannst.

MOVE ist ein Bildungs- und Erfahrungsangebot. Es ergänzt deine Arbeit und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

Bis zum 31. Dezember 2026 buchst du MOVE zum Frühbucherpreis von 1.040 €. Ab dem 1. Januar 2027 gilt der Standardpreis von 1.240 €.

Zusätzlich bieten wir dir die Möglichkeit, über Klarna eine Ratenzahlung zu wählen. Je nach Land, persönlicher Berechtigung und Verfügbarkeit können unterschiedliche Laufzeiten und Konditionen angeboten werden.

Die für dich verfügbaren Zahlungsoptionen, möglichen Zinsen und Gebühren werden dir im Klarna-Bezahlvorgang angezeigt, bevor du deine Zahlung bestätigst.

Wie geht es nach MOVE weiter?

MOVE lädt dich ein, die Grundlagen der KörperSinn-Methode in ihrer Essenz kennenzulernen und selbst zu erfahren.

Du bekommst einen ersten Geschmack davon, wie viel wir über Bewegung, Wahrnehmung, Stimme und Kreativität lernen können und wie sich daraus neue Möglichkeiten für die Begleitung von Menschen eröffnen.

Wenn du diese Erfahrungen vertiefen möchtest, kannst du anschließend in unsere KörperSinn-Aus- und Weiterbildung einsteigen.

Dort erforschst du die Zusammenhänge von Körper, Bewegung, Nervensystem, Fühlen, Denken und Ausdruck über einen längeren Zeitraum und aus unterschiedlichen Perspektiven.

Du sammelst vielfältige eigene Erfahrungen und entwickelst Schritt für Schritt mehr Sicherheit, Klarheit und Souveränität in der Begleitung von Menschen und Gruppen.

Dein MOVE-Vorteil: Wenn du dich bis zum 15. Juni für unsere KörperSinn-Aus- und Weiterbildung entscheidest, rechnen wir dir 250 € auf den Ausbildungspreis an.

Zum Ausklang
„Leben Sie jetzt die Fragen.“

„Ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.“

Rainer Maria Rilke · Briefe an einen jungen Dichter, 1903

Bei KörperSinn nennen wir das die fragende Haltung. Sie lädt uns ein, zu lauschen, zu erforschen und uns von unseren eigenen Erfahrungen überraschen zu lassen.

Du musst die Antworten nicht kennen. Bei MOVE leben wir gemeinsam in die Fragen hinein: ausprobieren, spielen, wahrnehmen und entdecken. Denn manchmal eröffnet uns eine gute Frage viel mehr Möglichkeiten als eine fertige Antwort.

Was wird möglich, wenn du dich an die Fähigkeit erinnerst, die schon in dir lebt?